Was macht ein Smart Home in Regensburg im Alltag für dich?
Es schaltet Licht, fährt die Beschattung, regelt jeden Raum einzeln und lädt das Auto mit eigenem Solarstrom. Du drückst weniger Knöpfe, und das Haus reagiert selbst.
Morgens fahren die Raffstores hoch, und im Bad ist es schon warm, wenn du aufstehst. Wenn du abends das Haus verlässt, drückst du an der Tür einen Taster, und im ganzen Haus geht das Licht aus.
Dafür verbindet ein zentrales System die Gewerke im Haus. Licht, Heizung, Beschattung, PV-Anlage und Wallbox hängen an derselben Steuerung. Die Beschattung weiß dann zum Beispiel, ob die Heizung gerade Wärme braucht.
Ist ein Smart Home sinnvoll oder nur Spielerei?
Sinnvoll ist es dort, wo es dir jeden Tag Handgriffe abnimmt oder Energie spart. Funktionen, die du nach zwei Wochen nicht mehr nutzt, plane ich gar nicht erst ein.
Den größten Nutzen sehe ich bei Heizung und Beschattung. Wenn beides aufeinander abgestimmt ist, sind nach meiner Erfahrung 15 bis 30 Prozent weniger Heizkosten möglich. Wie viel es bei dir wird, hängt am Haus, an der Heizung und an deinem Alltag.
Beim Licht geht es mehr um Komfort als ums Sparen. Im Flur suchst du nachts keinen Schalter mehr, und im Keller brennt kein Licht mehr tagelang, weil es jemand vergessen hat. Bei PV und Wallbox entscheidet das System, wann dein eigener Strom wohin fließt.
Neubau oder Bestand: Kann ich ein Smart Home nachrüsten?
Ja. Im Bestand arbeite ich mit Unterputzaktoren hinter vorhandenen Schaltern und mit Funk, wo keine Leitung liegt. Im Neubau ziehe ich Kabel, weil das stabiler und wartungsärmer ist.
Im Neubau ist die Sache klar: Wenn die Wände noch offen sind, kommt die Leitung zu jedem Aktor und jedem Sensor. Das kostet bei guter Planung wenig mehr und hält Jahrzehnte.
Im bewohnten Haus muss niemand die Wände aufstemmen. Oft lassen sich vorhandene Leitungen und Dosen weiterverwenden, und Funk schließt die Lücken, etwa bei Heizkörpern oder Fensterkontakten.
Wenn du gerade baust, plane das Smart Home gleich mit. Eine Automation, die nachgerüstet werden muss, kostet schnell 10.000 bis 20.000 Euro mehr als eine, die von Anfang an mitgedacht wurde.
Was bringen Loxone oder KNX gegenüber fünf einzelnen Apps?
Ein System verbindet alle Gewerke. Licht, Heizung, Beschattung, PV und Wallbox laufen über eine Steuerung, und du brauchst nicht für jedes Gerät eine eigene App mit eigener Cloud.
Viele Smart Homes entstehen Gerät für Gerät: eine App für die Lampen, eine für die Heizung, eine für die Wallbox. Die Geräte wissen nichts voneinander, und nach manchem Update fällt etwas aus.
Bei Loxone oder KNX läuft die Logik lokal im Verteiler bei dir im Haus. Die Taster an der Wand funktionieren auch, wenn das WLAN streikt. Den Fernzugriff per App richte ich nur ein, wenn du ihn willst, und dann abgesichert.
Bei der Übergabe bekommst du alle Zugänge und die komplette Dokumentation. Ich übergebe erst, wenn die Inbetriebnahme abgeschlossen ist und alles läuft.
Was kostet ein Smart Home in Regensburg?
Das hängt vom Umfang ab. Ein paar Räume im Bestand sind etwas anderes als ein komplett automatisiertes Einfamilienhaus. Eine genaue Zahl bekommst du nach dem Termin vor Ort.
Die größten Kostentreiber sind die Zahl der Räume, die Beschattung und wie viele Gewerke eingebunden werden sollen, also Wärmepumpe, PV, Speicher oder Wallbox. Die Region spielt dagegen kaum eine Rolle.
Im Ratgeber stehen grobe Spannen für Neubau und Kernsanierung. Für dein Haus sage ich dir nach dem Gespräch, womit du ungefähr rechnen musst, und auch, wo du dir eine Funktion sparen kannst.
Wo baue ich Smart Homes im Raum Regensburg?
Von Nittendorf aus in der Stadt Regensburg und im ganzen Landkreis. Die meisten Orte erreiche ich in weniger als einer halben Stunde.
Nittendorf liegt im Naabtal westlich von Regensburg, mit direktem Anschluss an die A3. Wenn dein Haus etwas weiter draußen steht, frag trotzdem an. Ich sage dir dann, ob sich die Anfahrt für uns beide rechnet.